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Platz fuer die Kleinsten: Umbau erweitert KIGA

Kindergarten Gartenstrasse demnächst auch mit U3-Betreuung

Die Elterninitiative Kindergarten Gartenstraße bietet ab dem Sommer in Zusammenarbeit mit dem städtischen Jugendamt auch Plätze für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren an. Dafür baut das Kommunale Immobilien Management (KIM) der Stadt Iserlohn seit einigen Wochen die erste Etage der alten Villa an der Gartenstraße aufwändig aus. Die Kinder haben bei einer Baustellenbesichtigung die zukünftigen Räume bestaunt.
„Warum hängt das Kabel da an der Wand? Wo kommt denn der Schlafraum hin?“ Ein gutes Dutzend Kinder hatte bei dem Ausflug in die erste Etage des Hauses viele Fragen. Dort entsteht unter der Bauregie des KIM zurzeit ein ganz neuer Bereich für die älteste Elterninitiative in Iserlohn. Gebaut wird ein weiterer Gruppenraum für die dann neuen U3-Kinder, ein Ruhe- und Entspannungsraum, ein Turn- und Bewegungsraum sowie ein Büro für die Mitarbeiter.
„Wir freuen uns sehr, dass wir auch als kleiner und familiärer Kindergarten mit Hilfe der Stadt in der Lage sind, zukünftig einigen Kindern unter drei Jahren einen Platz anbieten zu können. Und das sogar in dem Gebäude, das von Anfang an unsere Heimat war. Bei Umbau wird der Charakter der alten Villa erhalten und von dem zusätzlichen Platz werden dann alle Kinder profitieren“, ist auch Olaf Neuwald als erster Vorsitzender der Elterninitiative begeistert vom Umbau.
Zum Konzept einer Elterninitiative gehört die aktive Mitarbeit der Eltern, die im Rahmen des Umbaus dann auch selbst Einsatz zeigen werden – beispielsweise bei der Erweiterung des Außengeländes. Doch Olaf Neuwald stellt immer wieder fest, dass es genau das ist, was das Besondere eines von Eltern getragenen Kindergartens ausmacht: „Bei uns werden Kinder nicht nur abgegeben und abgeholt. Wir wollen die Kindergartenzeit unserer Kinder mitgestalten. Dazu gehört dann eben auch, dass wir die Ärmel hochkrempeln“.

Bis August sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, damit die neuen und alten Kinder pünktlich zum Start des neuen Kindergartenjahres die Räume dann wirklich erobern können. Bis dahin werden sicher auch die Kabel an der Wand verschwunden sein.

 

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